Teilnehmen

… an der Befreiung?

Die von mir gestartete Aktion richtet sich ausschließlich an die Patient*innen meiner Psychotherapie-Praxis. So kann ich sicher sein, dass mir das Projekt nicht über den Kopf wächst. Was nicht heißt, dass Du nicht auch am Gedanken der Geräte-Befreiung und an der liebevollen Handlung des Schenkens teilhaben könntest!

Mit offenen Augen für das Thema wirst Du sicher auch in Deinem Umfeld Menschen wahrnehmen, die sich keine passenden Geräte leisten können oder die schlicht mit nicht an ihre Bedürfnisse angepassten Geräten arbeiten, weil ihnen das nötige Wissen fehlt.
Beginne damit, in Deiner näheren Umgebung nach vergessenen Geräten Ausschau zu halten oder Freunde und Bekannte ganz offen nach solchen zu fragen. Und vielleicht hast ja auch Du einen Ort – Deinen Arbeitsplatz, einen Treffpunkt, einen Verein, Schule oder Uni – an dem Du über Aushänge um entsprechende Gerätespenden bitten kannst. Meist findest Du Spender*innen und potentielle Empfänger*innen an ein und demselben Ort.

Wenn Du ein*e erfahrene*r Anwender*in freier Software bist, wirst Du hier keine Anleitung oder Tipps für die Einrichtung der Geräte benötigen. Beachte nur bitte, dass die Auswahl der Software sich an den Bedürfnissen der künftigen Empfänger*innen orientieren sollte und weniger an Deinen persönlichen Vorlieben als versierte*r Nutzer*in. Andernfalls wird das Gerät sehr bald wieder in irgendwelchen dunklen Ecken vor sich hin schimmeln und durch ein Neugerät mit proprietärer Schadsoftware ersetzt werden.

Wenn Du nur wenig Erfahrung im Umgang mit freier Software wie dem Betriebssystem GNU/Linux hast, würde ich Dir empfehlen, es zunächst mit der von mir ebenfalls eingesetzten Linux Mint MATE-Edition zu versuchen. Der Installationsvorgang ist sehr gut geführt und auch von unerfahrenen Nutzer*innen gut durchführbar. Zudem basiert Mint auf der Distribution Ubuntu, für die sich eine sehr breite und recht anfängerfreundliche Gemeinschaft auch in deutscher Sprache im Internet finden lässt. Außerdem handelt es sich um eine so genannte LTS-Version, sodass die jeweilige Version über viele Jahre zuverlässig mit Sicherheitsupdates versorgt wird und somit eine hohe Stabilität der eingerichteten Geräte selbst in Händen unerfahrener Nutzer*innen gewährleistet ist. Das MATE-Desktop-System, das in dieser Edition von Linux Mint standardmäßig eingesetzt wird, ist zudem ein vergleichsweise genügsames, was einen befriedigenden Einsatz auch auf eher schwächerer Hardware erlaubt. Für das Arbeiten mit Computern bedarf es keiner aufwändigen Animationen und Effekte beim Verschieben oder öffenen eines Fensters – Funktion geht vor Form.
Übe vielleicht zunächst den Umgang mit all dem auf einem vergessenen Gerät, dass Dir selbst zur Verfügung steht, bevor Du anfängst, Dich um Geräte für andere zu kümmern.

Lass uns an Deinen Erfolgen teilhaben!
Gerne darfst Du mir ein aussagekräftiges Foto vom befreiten Gerät zumailen und einen kurzen Bericht geben. Beide würde ich auf diesem Blog veröffentlichen.

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